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10 Fragen an Adidas Brand Director Michael Jaeggle

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10 Fragen an Adidas Brand Director Michael Jaeggle

Die Work-Life-Balance wird in Kapstadt nicht nur diskutiert, sondern auch gelebt. So fühlt es Mike Jaeggle, der wegen seiner Arbeit nach Kapstadt gekommen. Sein Lieblingsort ist das Weingut Kaapzicht.

1. Wer ist Mike Jaeggle?
Ich bin gebürtiger Schwabe und Nähe Stuttgart aufgewachsen. Mich selber bezeichne ich als ein geselliger und sportbegeisteter Mensch, der ganz nach dem Motto „Carpe Diem“ lebt. Nachdem ich in Nürnberg mein Studium beendet habe, bin ich auch direkt bei Adidas voll eingestiegen. Nach ein paar Jahren im Headquarter (Herzogenaurach)  ging es für e fünf  Jahre  in dieUSA.  ,Dort war ich  3 Jahre in Portland (OR) und 2 Jahre in New York für Adidas tätig. Heute bin ich Senior Director Marketing bei Adidas Südafrika und lebe seit 2 Jahren in Bo-Kaap hier in Kapstadt und seit November auch mit meiner Partnerin.

Mike Jaeggle Adidas

2. Was hat dich nach Kapstadt gezogen und nicht auf Malle, was näher an Deutschland ist und auch Meer und Berge zu bieten hat.
Das Land und natürlich auch Adidas! Ich hatte durch meinen Job nicht so viel Entscheidungsfreiheit, wo genau es mich beruflich hinzieht. So ging es nach meiner Zeit in Amerika nach Südafrika. Jetzt kann ich gar nicht daran denken wieder zurück nach Deutschland zu gehen. Die Lebensqualität hier in Kapstadt ist viel höher als in Deutschland.

3. Ist das Leben und Arbeiten hier in Kapstadt ein großer Unterschied zu Deutschland? Mit diesem Ausblick (direkter Blick auf den Tafelberg) für dich bestimmt.
Das Arbeiten hier im Adidas Büro ist nicht großartig anders, als in anderen Ländern, da das System und der Aufbau des Unternehmens fast gleich sind. Die Mitarbeiter sind aber im Gegensatz zu Deutschland sehr viel entspannter und genießen das Leben. Da geht es nach der Arbeit mal eben an den Strand und der Sundowner wird genossen  und Deadlines werden trotzdem eingehalten. Wenn ich das Leben hier mit New York vergleiche, ist es ein riesiger Unterschied. Es ist eine unglaubliche Stadt, nur: New York saugt dich aus!

Mike Jaeggle Adidas

4. Was können die Deutschen am besten von den Südafrikanern lernen und andersherum?
Definitiv die „Work-Life-Balance“. In Deutschland gibt es für Viele keine großartigen Aktivitäten nach der Arbeit mehr. Die Kapstädter legen viel mehr Wert auf Sport und Familie. Da wird eben mal um 5 Uhr morgens aufgestanden, um vor der Arbeit noch schnell ein paar Minuten zu joggen und nach der Arbeit wird sich trotzdem noch viel um Familie gekümmert. Die Menschen in Deutschland vergessen ihr Leben zu genießen. Für mich ist es wichtig, so oft wie möglich zu lachen.

Darüber hinaus kann Deutschland  noch vom Banking System in Südafrika lernen. Das ist klasse, modern und sicher! Da wird zum Beispiel mal eben schnell Geld mit dem Handy abgehoben.

Die Südafrikaner können jedoch auch einiges von den Deutschen lernen. Beispielsweise das Internet. Das liegt noch viele Jahre zurück, was Speed und  Kosten betrifft oder auch erneuerbare Energie. Südafrika hat Wind und Sonneim Überschuss aber trotzdem noch load  shedding  

5. Du sagtest, dass du sportbegeistert bist. Bist du selbst aktiv unterwegs?
Ich bin ab und an auf meinem Rennrad unterwegs, im Fitnessstudio oder man findet mich auf dem Golfplatz. Rugby ist der Sport, der mich hier in Südafrika sehr begeistert, (Ich selber spiele nicht),da wird nicht großartig gejammert, wie es im Fußball meist der Fall ist, sondern es wird diszipliniert auf den Schiri gehört. Die Spieler sind absolut „Down To Earth“ -auf dem Boden geblieben- und machen einen hervorragenden Job auf dem Feld. Das ist bei den Fußballspielern leider nicht immer der Fall.

6. Hast du vor, für immer hier in Kapstadt zu bleiben?
Im Moment könnte ich mir gar nicht vorstellen zurück nach Deutschland zu gehen. Gerade auch weil meine Partnerin nach Kapstadt nachgekommen ist und auch bei Adidas arbeitet. Es wäre schwer sich wieder in Deutschland einzuleben, da alles viel ernster und verbissener  ist. Aber man weiß ja nie was kommt. You never know…

Mike Jaeggle Adidas

7. Was war dein schönstes Erlebnis in Kapstadt?
1. Januar 2015, als ich mit meiner Partnerin den Tafelberg hochgewandert bin. Diese unglaubliche Aussicht auf die Stadt, die Strände und das Meer haben mir in diesem Momentgesagt: 2015 wird ein großartiges Jahr in Kapstadt!

8. Welcher Stadtteil in Kapstadt spiegelt dich wieder. Bo-Kaap, wo du wohnst?
Nicht unbedingt, Bo-Kaap ist zwar vibrant, energetic, bunt und lebensfroh, muss aber in Sachen Gastronomie noch aufholen – lach J.Der Stadtteil Gardens, insbesondere Kloof Street, mit den vielen Bars, spiegelt mich ganz gut wieder. „Wine & Dine“,guter Wein und gutes Essen gehören zu meinem Leben dazu.

9. Was vermisst du am meisten aus Deutschland?
Weißwurst, Nürnberger Bratwurst und Maultaschen, wie es sich für einen Schwaben, der in Franken gewohnt hat, gehört. Aber auch die Abende mit Freunden und Bundesliga vermisse ich. Hier in Südafrika habe ich aber einen deutschen Metzger und Rugby – beides ist ein sehr guter Ersatz.

Mike Jaeggle Adidas

10. Zum Abschluss: Was ist dein Kapstadt-Geheimtipp an die Leser?
Hm, ob das dann noch ein Geheimtipp ist? Mein Geheimtipp für Kapstadt befindet sich nicht direkt in Kapstadt, sondern in Stellenbosch. Es ist das Weingut Kaapzicht. Die Weine haben ein hervorragendes Preis/Leistung-Verhältnis und werden  unter anderem auch  im Sansibar auf Sylt verkauft und auch über deren Weinhandel vertrieben. Wer es schafft, sollte eine Kellerführung mit dem deutschsprachigen Weinmacher und Besitzer Danie Steytler, machen. Seine Art, wie er die Führung macht, ist einfach einzigartig. Eine spannende, informative und amüsante Tour ist garantiert.

 

 

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