10 Fragen an Gastronom Per Géza Menkö | Deutsche in Kapstadt, Auswandern nach Südafrika

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10 Fragen an Gastronom Per Géza Menkö

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10 Fragen an Gastronom Per Géza Menkö

Per hat sein ganz persönliches "Bermuda-Dreieck" gefunden: Zwischen Kapstadt, Deutschland und Thailand.

1. Wer ist Per Géza Menkö?
Ich bin Per, komme ursprünglich aus Lindau am Bodensee und bin gelernter Koch. Ich lebe in Kapstadt mit meiner Frau und meinen vier Katzen: Oliver, Miu, Coco Chanel und Marilyn Monroe. Im Jahr 2005  habe ich mein eigenes Restaurant „Rick´s Café Américain“ in Kapstadt eröffnet. Das war vor fast genau 10 Jahren.

Per Géza Menkö2. Dein Name hört sich nicht nach Deutschland an. Wie kommt´s?
Meine Mutter kommt aus Dänemark, die jetzt schon satte 94 Jahre und top fit ist. Von dort habe ich den Vornamen „Per“. Mein Vater kommt aus Ungarn. Deswegen „Géza Menkö“. Das heißt so viel, wie Donner oder Gewitter. Der Nachnahme passt sogar ganz gut zu mir, da ich in der Küche immer sehr aufbrausend war.

 

3. Wieso bist du nach Kapstadt gekommen?
Ich bin, aufgrund meiner Kochausbildung, viel rumgekommen. Unter anderen Österreich, Schweiz, Kanada und Bermuda. In Bermuda war ich 3 Jahre. Generell bin ich fast nie länger als 1 oder 2 Jahre geblieben. Als Koch bleibt man nur solange an einem Ort, bis man alles gelernt hat. Dann zieht man weiter. Da mir dann diese Länder zu kalt wurden, habe ich meine Agentur gebeten, mich dort hinzuschicken, wo es warm ist. So kam ich über meine Agentur an Weihnachten ´89 ganz schnell nach Johannesburg und arbeitete für ein Jahr im Restaurant St. James des 5 Sterne Hotels „Sun & Towers“ Johannisburg, welches unter der Führung von Sternekoch „Paul Bocuse“ lag. In Johannesburg habe ich meine jetzige Frau kennengerlernt, die ihre Wurzeln in Kapstadt hat. Verliebt habe ich mich dann nicht nur in meine Frau sondern auch in Kapstadt. So kam eins nach dem anderen und ich bin im Jahre 1992 hier her gekommen. Jetzt bin ich insgesamt schon 25 Jahre in Südafrika.

BermudaBermuda - 3 Jahre genoss Per sein Leben dort

4. Und dann hast du Rick´s Café Américain eröffnet?
Erst habe ich noch in verschiedenen Restaurants gearbeitet: 1 Jahr im Mount Nelson Hotel, 7 Jahre Küchenchef im Victoria Alfred Hotel an der Waterfront und 4 Jahre Partner und Küchenchef im „Kennedy´s Cigar Bar and Restaurant“ (das heutige „Dubliner“ auf der Long Street).

Damals, als ich das Restaurant übernommen habe, war es vorerst eine Pizzeria. Ich habe es  komplett umgebaut. Der Stil orientiert sich jetzt an dem Film „Casablanca“. Auf die Idee kam ich, da ich 6 Monate durch Marokko mit dem Auto gereist bin. Und den Namen habe ich von einem alten Freund übernommen, der in Kapstadt einen Club besaß mit dem Namen „Rick´s Club“. Jetzt arbeite ich hier mit 40 Angestellten von Montag – Samstag und wir sind immer gut besucht.

5. Dich kann man auch noch hier in der Küche sehen?
Nein, nein! Ich habe so viel mit Werbung und dem Managen zu tun, dass ich gar nicht mehr zum Kochen komme (Während des Interviews musste Per oft unterbrechen und das Soundsystem hier checken und das Wasserleck dort reparieren lassen und…).

Restaurants Kapstadt
  Rick´s Café Américain

6. War das Arbeiten hier in der Küche anders als in Deutschland?
Als Koch hat man immer einen harten Arbeitstag, egal in welchem Land man ist. Man wird von den Kellnern angebrüllt und steht den ganzen Tag in der heißen Küche. Hier ist es anders ein Besitzer eines Restaurants zu sein. Man arbeitet hauptsächlich mit ungelernten Köchen zusammen, da es kein duales Ausbildungssystem wie in Deutschland gibt. Das kann aber auch ein großer Vorteil sein, denn so kann man  hier machen kann was man gerne machen möchte und braucht nicht unbedingt eine Ausbildung dafür.
Meine Köche konnte ich im Rick´s sehr gut ausbilden.

7. Hast du vor für immer in Kapstadt zu bleiben?
Meine heimliche Liebe ist Thailand. Schon 50 Mal bin ich dort hingeflogen. Ich habe einen guten Freund und Mönch in Thailand mit dem ich oft unterwegs und wandern war. Durch die Opium Felder hindurch…ein Traum! Und natürlich das 30 Grad warme Meer-Wasser ist ein wenig anders als in Kapstadt. Ich lebe praktisch in einem riesigen Dreieck: Südafrika, Deutschland, Thailand.

Dazu muss ich sagen, dass ich Buddhist bin und ganz nach deren Philosophie lebe: man darf keine Tiere töten, da Jedes einen Sinn im Leben ergibt! Fliegen und Mücken?! Die haben keinen Sinn für mich. Die beseitige ich ab und an mal.

Meine Frau und ich waren auch schon beim Haus-Shoppen in Thailand. Wir haben auf jeden Fall den Plan, nach Thailand zu gehen, sobald die Zeit für uns, nach der ganzen Arbeit, gekommen ist.

8. Welcher Stadtteil in Kapstadt beschreibt dich am besten?
Rondebosch, dort wo ich wohne. Schön am Pool liegen und die Ruhe genießen. Hier im Restaurant ist man ständig unter Menschen und hat permanent Lärm um sich. Danach möchte ich meistens einfach nur die Ruhe zu Hause genießen und nicht noch, wie viele andere, um die Häuser ziehen. Die Zeiten sind vorbei.

9. Was war dein schönstes Erlebnis in Kapstadt?
Meine Hochzeit in Kapstadt im Penthouse am Sea Point. Das Penthouse gehört meiner Schwiegermutter und bot uns einen Blick übers das Meer. Das ist mein schönstes Erlebnis hier.

10. Und zum Abschluss: Was ist dein Geheimtipp an die Leser?
Eindeutig „Rick´s Café Américain“. Mit 60 verschiedenen Bieren, 35 verschiedenen Tequilasorten, 60R Lunchspecial und Happy Hour von 3-7 Uhr, eher gesagt „Happy Day“, ist mein Restaurant ein absoluter Geheimtipp.

 

"Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft" - Rick´s Café Américain ganz nach Casablanca

 

 

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