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Essen in Kapstadt: Die Küchen der Welt in einer Stadt

Schlemmen in Kapstadt - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Okay, ich geb es zu: Ich werde wohl niemals eine richtige Südafrikanerin. Südafrikaner essen Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch. Das Land am Kap ist eine Grillnation und haben den Braai zum Volkssport erkoren. Zum Braai, das auf gar keinen Fall anders genannt werden darf (wenn man vor Südafrikanern von 'Barbecue' spricht, stellen sie sich taub), gibt es Fleisch mit Fleisch als Beilage (zumindest bei den Hartgesottenen unter den Grillmeistern, an die ich wahrscheinlich geraten bin).

Und dann kommt da eine deutsche Vegetarierin mit ihren Maiskolben und möchte diese zum heiligen Steak legen. Stille. Ratlosigkeit. Entgeisterte Blicke. Doch siehe da – am Ende hatten Gemüse und Fleisch dann doch eine friedliche Koexistenz und jeder konnte zufrieden an seinem Essen knabbern.

Nächste Szene: das Beluga. Mitten im Herzen Kapstadts kann man feinste Sushi-Küche erleben, japanische Esskultur südafrikanischer Art, denn zum Sushi werden hier extravagante Mayo-Gewürzkreationen gereicht.

Ein paar Tage später hat es uns dann nach Mexiko verschlagen – oder besser gesagt ins Fat Cactus. Mit Margaritas und Quesadillas kann man ebenfalls einen kulinarisch-köstlichen Abend scheinbar fernab des Tafelbergs verbringen. Und last but not least das Café de l’Alliance: Hier gibt es Pfannkuchen nach französischer Art und an dem kleinen Stand am Ende des Raumes gibt es jeden Freitag original französischen Käse und knuspriges Baguette zu kaufen (samstags ist der Stand auf dem Biscuit Mill zu finden). Très savoureux!

Ihr merkt also – in Kapstadt zu essen, kann sehr vielseitig sein.
Wer als Deutscher die beliebte Bratwurst vermisst, muss den Kopf nicht hängen lassen, denn auch diese gibt es in der Mother City.

Fährt man aber etwas aus der Mutterstadt heraus, sieht’s schon anders aus. Hier werden die multikulturellen Restaurants nämlich spärlicher – bis es schließlich gar keine Mampfpaläste mehr gibt. Da bleibt einem nichts anderes übrig als selbst zu kochen – was wir auch prompt gemacht haben. Uns hatte es nämlich auf eine Zitronenfarm etwa 200 km nördlich von Kapstadt verschlagen und was kocht man da am besten? Na, Zitronenhähnchen zum Beispiel. Als Beilage gab es übrigens Reis und eine Tomatensoße à la Anne, die, wie ich herausgefunden habe, auch typisch fürs Braai ist – tja, die Welt ist klein und passt eben doch auf einen Teller!

von Anne Wallrabe

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