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"Äh, hätten wir nicht links abbiegen müssen?!"

Carina Schulz über Rocking the Daisies – ein südafrikanisches Festival

Freitagnachmittag, 15 Uhr, 30 Grad in Kapstadt – Feierabend. Ich bin mit Freunden verabredet, um ins Festivalwochenende aufzubrechen. Wir treffen uns am Supermarkt, besorgen noch mal ein paar Snacks und Getränke und starten unsere Fahrt nach Darling. Es geht zum Rocking the Daisies – Festival!

Da unser Ausflug sehr kurzfristig geplant wurde, hatte niemand von uns so richtig einen Plan, wo genau wir hin mussten. Nach anderthalb Stunden und einigen Umwegen haben wir endlich das erste Rocking the Daisies – Schild gesehen.
Ein Erfolgserlebnis, das nicht lange anhielt. Nach drei weiteren Schildern hörten die Hinweise auf. Da waren wir. Irgendwo im Westen von Südafrika, auf einer roten Sandstraße, weit und breit keine Menschenseele.
Letztendlich entschlossen wir uns dafür noch mal zurückzufahren. Es kam heraus, dass ein kleiner Feldweg neben einem Häuschen der richtige Weg zum Festival war.
Nach einer chaotischen, langen Fahrt haben wir den Parkplatz des Festivals erreicht. Um uns herum eine traumhafte Landschaft: roter Sand, Blumenfelder und Berge. Die Location für ein Festival könnte nicht besser sein.

Das Rocking the Daisies gehört zu den größten und beliebtesten Festivals in Südafrika. Mit jährlich über 10.000 Besuchern hat es die perfekte Größe. Die vier Bühnen sind in die vier Kategorien Hauptacts, Elektro, traditionelle Musik und Theater eingeteilt – es ist also für jeden etwas dabei. Das Line-Up 2011 findet ihr hier.

Es wurde geschwommen, gefeiert und entspannt

Freitagabend haben wir erst mal unser Camp aufgebaut und das Festivalgelände erkundet. "Unser Camp aufgebaut" - das hört sich leichter an, als es war. Dadurch, dass wir uns verfahren haben, waren wir sehr spät dran. In der Dämmerung fragten wir bei unzähligen Camps nach, ob sie noch Platz für zwei Zelte haben. Nach zehn gefühlten Zurückweisungen haben wir endlich eine Stelle gefunden. Erleichtert haben wir schnell unsere Zelte aufgebaut – im Dunkeln. Glücklich und neugierig machten wir uns auf den Weg, um das Festivalgelände zu erkunden.

Neben den Bühnen gab es ein riesiges Angebot an Essständen, Designershops und Partyzelten. Mein Favorit: das Shnit-Zelt. Ein Zelt, dessen Innenleben nur aus einer Kissenlandschaft und einer Leinwand bestand. 24 Stunden am Tag wurden Kurzfilme abgespielt. Das war der perfekte Ort um sich von der Hitze zu erholen, die war mit einer Temperatur von über 40 Grad durchaus vorhanden. Perfekt für eine Abkühlung an den heißen Tagen war auch der See auf dem Festivalgelände mit angelegtem Strand.

Sonntagnachmittag, 16 Uhr. 42 Grad in Darling, wir sind auf dem Weg nach Hause. Wir sind uns einig: Das Festivalwochenende war großartig.

Von Carina Schulz

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