Notfälle auf einer Reise nach Kapstadt

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Auf alles vorbereitet sein: Notfälle auf einer Reise nach Kapstadt

Deutsche Familien und Singles verreisen gern. 

21. März 2018

Laut DRV Marktanalyse beliefen sich die Ausgaben der Deutschen fürs Reisen im Jahr 2017 auf 65 Milliarden Euro. Zum Vergleich: 2016 haben die Haushalte in Deutschland noch 60 Milliarden Euro für ihren Urlaub ausgegeben. Im Gesamtjahr verzeichnete die Branche knapp 70 Millionen Urlaubsreisen und ein großer Teil geht ins Ausland. Inzwischen sind es mehr als 72 Prozent Auslandsreisen. Wie machen deutsche Familien und Singles am liebten Urlaub?

Panorama KapstadtDas Panorama von Kapstadt ist ein Star auf jeder Postkarte. Was gibt es Beeindruckenderes als die Stadt am Fuße des Tafelberges? Foto: Fotolia.com ©Alex #152088085

Die Mittelmeerregion und Westeuropa sind in diesem Zusammenhang Spitzenreiter. Aber auch Fernreisen sind viele Urlauber nicht abgeneigt. Dass diese Reisen mit 8,4 Prozent in der Reisemarktanalyse eine nur scheinbar untergeordnete Rolle spielen, ist sicher verschiedenen Faktoren geschuldet. Gerade Familien mit Kindern scheuen sich vor der anstrengenden Flugreise. Natürlich spielen auch die Kosten sicher eine Rolle.
Aber: Wer sich für einen Trip nach Kapstadt entscheidet, taucht in eine völlig andere Welt ein. Mittlerweile ist Südafrika und gerade Kapstadt eine sehr florierende Region, die Besuchern eine Menge zu bieten hat. Worauf ist bei einer Reise ins südliche Afrika besonders zu achten?

Auf Erkrankungen vorbereitet sein
Pharaos Rache, auch als Montezumas Rache bekannt, ist die Bezeichnung für Durchfallerkrankungen, die gerade bei Fernreisen Richtung:

- Afrika
- Südamerika
- Mittelamerika
- Asien

auftreten können. Ursache für das Auftreten der Durchfälle können Bakterien sein, die mit Leitungswasser oder Salaten und Obst aufgenommen werden. Mitunter ist es aber einfach auch nur der Reisestress, welcher Betroffenen sprichwörtlich auf den Magen schlägt.

Die Reisediarrhoe ist eine oft harmlose Erkrankung, deren Symptome sich nach einigen Tagen wieder legen. Aber: Es gibt auf ernst zu nehmende Krankheiten, denen sich Reisende aus Deutschland bei ihrem Trip nach Südafrika aussetzen:

- Malaria: Die durch Mücken übertragene Erkrankung ist in vielen Gebieten Afrikas ein Problem. In der Regenzeit kann dies auch für einige Regionen Südafrikas gelten. Für Kapstadt selbst ist das Risiko minimal. Generell ist zu raten, bei Reisen in die Risikogebiete eine entsprechende Prophylaxe in Erwägung zu ziehen.

- Bilharziose: Hierbei handelt es sich um eine Wurmerkrankung, die auch als Schistosomiasis bezeichnet wird. In Südafrika besteht die Gefahr einer Infektion mit den Erregern unter anderem in Nord- und Ost-Südafrika. Die Larven halten sich in stehenden Gewässern auf und dringen durch die Haut ein. Im Krankheitsverlauf können sich Fibrosen und Entzündungen bilden. Gegen die Erkrankung ist keine Vorbeugung bekannt.

- Hepatitis: Generell sollten Reisende, die sich nach Afrika begeben, an eine Immunisierung gegen Hepatitis denken. Die Impfung gegen Hepatitis A soll gegen Viren schützen, die zum Beispiel über verunreinigtes Leitungswasser aufgenommen werden. Hepatitis B wird häufig durch Geschlechtsverkehr übertragen und nimmt oft einen chronischen Verlauf.

- AIDS/HIV: Die Immunschwächeerkrankung wird durch das HI-Virus ausgelöst. Südafrika gilt als ein Land mit einer sehr hohen Infektionsrate. In Kombination mit HIV können weitere (sekundäre) Erkrankungen auftreten.

Prinzipiell ist es anzuraten, vor der Reise den Impfstatus noch einmal überprüfen zu lassen. Dies gilt zum Beispiel für Tetanus und die anderen typischen Reiseerkrankungen.

Das Thema Krankenversicherung
Wer nach Kapstadt reist, muss sich auch Gedanken zur Krankenversicherung machen. Anders als in der EU, wo zwischenstaatliche Abkommen die Versorgung regeln, existiert mit Südafrika kein entsprechendes Abkommen. Heißt: Die gesetzliche Krankenkasse kommt für keine Leistungen auf. Dies bedeutet, dass Reisende sich in jedem Fall um einen privaten Schutz bemühen sollten.

Welche Variante hier besonders zu empfehlen ist, richtet sich nach den Rahmenbedingungen. Aufenthalte von einigen Tagen bis wenigen Wochen lassen sich im Regelfall über eine klassische Auslandskrankenversicherung abdecken. Im Rahmen längerer Trips sind spezielle Tarife der Versicherer zu empfehlen. Tipp: Ein Aspekt sollte in der Versicherung auf jeden Fall abgedeckt werden: ein Rücktransport im Krankheits- oder Todesfall.

Bezüglich der Versorgung unterscheiden sich staatliche und private Gesundheitseinrichtungen mitunter spürbar. Diesem Sachverhalt sollte die Krankenversicherung für den Trip Rechnung tragen.

Leistungen im Ernstfall
Natürlich fragen sich Reisende, welche Leistungen sie aus ihrer Auslandsversicherung im Ernstfall in Anspruch nehmen können. Generell sind an dieser Stelle die Tarifkonditionen entscheidend. In jedem zu überdenken ist, aufgrund der Unterschiede, eine Kostenübernahme für Behandlungen in privaten Praxen/Kliniken.

Darüber hinaus muss natürlich auch daran gedacht werden, was:

- bei Zahnschmerzen
- Verletzungen
- größeren Eingriffen

passiert.

Ebenfalls eine Rolle muss der Todesfallschutz spielen. Tritt dieser Fall ein, gibt es vieles zu beachten. Für die Rückführung gelten besondere Regeln, etwa den Sarg betreffend und das Konsulat in Südafrika sollte informiert werden. Ohne Versicherungsschutz können sich die Kosten einer Rückführung auf mehrere tausend Euro belaufen.

Diebstahl oder Geldverlust
Für jeden Kapstadt-Besucher ist dies ein Super-GAU. Man kehrt von einem Ausflug zurück und merkt plötzlich, dass das Portemonnaie samt Kreditkarte verschwunden ist. In diesem Moment macht sich schnell Schrecken breit, die Urlaubskasse ist weg. Generell lassen sich einige Maßnahmen zur Vorbeugung ergreifen. Auf Ausflüge wird am besten nur so viel Bargeld mitgeführt, wie wirklich notwendig ist.


Andere Zahlungsmitteln, wie:
- Schecks
- Kreditkarten
- Bankkarten

bleiben im Zimmersafe oder sind ein Fall für den Hotelsafe. Darüber hinaus sollte die Grundregel gelten, dass sehr teurer Schmuck oder Kameras und Handys nicht offen zur Schau gestellt werden. Südafrika ist immer noch ein Land, das von Gegensätzen zwischen den Bevölkerungsschichten gekennzeichnet ist. Diebstahl muss nicht provoziert werden. Sollte es dennoch vorkommen, ist der Verlust natürlich umgehend anzuzeigen.
Sind Kredit- oder Geldkarte verschwunden, sollten diese umgehend über internationale Sperrnummern gesperrt werden. Einige Kartenanbieter beinhalten in ihren Leistungen die Auszahlung einer Notreserve oder lassen eine Ersatzkarte umgehend in das Hotel zustellen. Details sind den Produktkonditionen zu entnehmen. Tipp: Kommen Gegenstände oder Gepäck abhanden, können die Schäden eventuell ersetzt werden. So zahlt unter Umständen die Hausratversicherung oder eine abgeschlossene Reisegepäckversicherung.

Sicher nach Kapstadt reisenFür den Ernstfall sollte an einige Formalitäten der Absicherung gedacht werden, um im Ausland keine Schwierigkeiten zu bekommen. Foto: Fotolia.com © THANAGON #196971341

Einreisekatastrophe verhindern
Viele Familien und Singles sind es durch Abkommen in der EU gewohnt, ohne größere Schwierigkeiten Grenzen zu übertreten. Wer nach Südafrika/Kapstadt reisen will, muss ein paar Punkte im Hinterkopf behalten. So ist die Einreise nur mit einem gültigen Reisepass möglich.
Der in Deutschland geltende Ausweis ist für die Einreise nicht ausreichend. Besonderes Augenmerk gilt für Familien, die mit ihren Kindern in das Land einreisen wollen.
Der Grund: Minderjährigen Kindern wird die Einreise nur gestattet, wenn die Geburtsurkunde, laut den Informationen des Auswärtigen Amts, vorliegt.
Wichtig: Der Reisepass muss, damit er anerkannt wird, zum Ausreisetag noch wenigstens 30 Tage gültig sein. Um am Flughafen keine böse Überraschung zu erleben, sollte dieser Aspekt noch einmal früh genug überprüft werden. Zu empfehlen ist auch, sich mit landestypischen Gepflogenheiten und Gesetzen vertraut zu machen, wie der Tatsache, dass Nacktbaden in Südafrika nur erlaubt ist, wer sich an gewisse Regeln hält.

Waterfront KapstadtDie „Victoria & Alfred“ Waterfront ist mittlerweile eher ein Touristenort als eine Region, in der sich Einheimische tummeln. Trotzdem sollte jeder einmal das tolle Hafengebiet gesehen haben. Foto: Fotolia.com © Codegoni Daniele #124167255

Fazit: Eine Reise nach Kapstadt gut vorbereiten
Deutsche gelten als reiselustig. Schon lange ist es nicht mehr nur die Adria oder das Rote Meer. Jedes Jahr zieht es deutsche Urlauber auch nach Kapstadt und Südafrika. Wer hier ankommt, taucht in eine andere Welt ein. Damit die Ferien am Kap zu einem gelungenen Erlebnis werden, sind einige Punkt zu beachten. Diese beziehen sich zum Beispiel auf die Gesundheit, Stichwort Reiseimpfungen. Aber auch an andere Aspekte, wie die Vorsorge gegen Krankheitskosten, muss gedacht werden. In Kapstadt bezahlt die GKV schließlich nicht für einen Arztbesuch. Ohne zusätzlichen Versicherungsschutz sind Reisende sehr schnell aufgeschmissen. Auch im Hinblick auf die Einreisebestimmungen sollten sich Gedanken gemacht werden. Andernfalls kann es passieren, dass am Flughafen die Familie samt Gepäck einfach stehen bleibt und dem Flieger nach Kapstadt hinterherschaut.

 

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